Archiv der Kategorie: Paurs Traum – Das „making of“

Wird Peter Matíc Andreas Schindl lesen?

17. Dezember 2015:
Heute kam ein E-Mail aus der Ö1-Literaturredaktion: Das Sendeformat „Texte“ möchte Auszüge aus dem ersten Kapitel des Leopold Paur-Manuskripts bringen. Es besteht vielleicht sogar die Möglichkeit, dass Peter Matíc den Text liest. Große Euphorie!

Der Schuldschein im Wortlaut

22. September 2018:

Hier die Transkription des Schuldscheins:
Ich Endesgefertigter bekenne, daß mir meine Ehegattin Frau Katharina Paurin dreyhundertfünfzig Gulden vorgestrecket, welche ich derselben gegen Zurüberlassung von zum Pfand gegebenen zwey grünen [unleserlich] und eines Rings [unleserlich], sohin einhundert Gulden bis 9ten Mai1796 samt sechs von hundert Zinsen zurückzuzahlen mich verbinde.
Urkund dessen meiner Fertigung. Wienn, den 28. Jänner 1796 Leopold Paur, Dr.

Leopold Paurs Handschrift

13. November 2015
Vormittags Besuch im Archiv der Stadt Wien, wo ich die Verlassenschaftsakte von LP und seiner Frau Katharina ausgehoben habe. Es war aufregend, auf einer Auflistung von Geldbeträgen, die er offenbar immer wieder von seiner Frau ausgeborgt hat, zum ersten Mal seine Handschrift zu sehen. Sie ist wenig markant, fast ein wenig schülerhaft.