Schreiben gegen die Sterblichkeit …

… Ein Thema, das mich seit einiger Zeit sehr beschäftigt. Christoph Ransmayr hat dazu einen genialen Satz geschrieben:

Denn wer in eine Erzählung aufgenommen wurde, der konnte selbst dann noch jagen, lieben, lachen oder kämpfen, wenn Käfer, Würmer und Aasvögel seine Knochen längst von allem Fleisch befreit hatten oder sein gebleichter Schädel von einem aus dem Dickicht hervorgebrochenen Feind zu Splittern einer Regenrassel zerschlagen worden war.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code