Archiv der Kategorie: Blogpost

Meine Gedanken und Meinungen

„Bald wird es in dieser Stadt überhaupt nur noch Verrückte geben“, bemerkte Rieux. Seine Müdigkeit trug dazu bei, daß er das Gefühl hatte, seine Kehle sei ausgetrocknet. „Trinken wir etwas.“

Albert Camus, Die Pest, S. 67

Aber in gewissem Sinne waren alle diese Veränderungen so außergewöhnlich und so plötzlich eingetreten, daß es nicht leicht fiel, sie als normal und dauerhaft zu betrachten.

Albert Camus, Die Pest, S. 53

Sie empfanden so das tiefe Leid aller Gefangenen und aller Ausgestoßenen […]. Der Gegenwart überdrüssig, der Vergangenheit feind und ohne Zukunft, so glichen wir wahrhaft denen, die die Gerechtigkeit oder der Haß der Menschen hinter Gitterstäbe zwingt.

Albert Camus, Die Pest, S. 49

… alles, die ganze Jahreszeit, lud zum Frohsinn ein. Indessen machte das Fieber in vier Tagen vier überraschende Sprünge …

Albert Camus, Die Pest, S. 43

Meine Lektüre im Februar 2/2

Bei Carla Nord habe ich kürzlich eine Erstausgabe von Sabine Grubers „Stillbach oder Die Sehnsucht“ gefunden …

http://www.sabinegruber.at/img/bks/Stillbach_cover.jpg

http://www.sabinegruber.at/img/bks/Stillbach_cover.jpg

Alles schien von der Trauer infiziert zu sein.

Andererseits wurden Totenscheine zu Passierscheinen in fremde Wohnungsgebiete, damit musste man rechnen.

Wenn ich schreibe, […] bin ich analytisch und klug, im Leben laufe ich vor meinen eigenen Sätzen davon.

Sie war sein Zuhause gewesen, er hatte sich in ihrer Gegenwart nicht ständig neu einrichten müssen.

Schriftsteller haben eine Form gefunden, um das letzte Wort zu behalten.

aus Sabine Gruber, Stillbach oder Die Sehnsucht