Bücher

Folgende Bücher habe ich bislang veröffentlicht:

erschienen: 2018

Leopold Paur, 1735 in Altenburg bei Horn in ärmlichen Verhältnissen geboren, schafft es als Hofadvokat zu Ansehen und einem gut bürgerlichen Leben. Doch er will mehr: Sein Name soll in die Geschichte eingehen. Als ihn ein geheimnisvoller Klient zur Aufnahme in die Freimaurerei vorschlägt, eröffnet sich Leopold eine neue Welt, in der einander Adelige, Bürgerliche und Geistliche auf Augenhöhe begegnen. In seiner Loge macht er die Bekanntschaft eines aus Südamerika vertriebenen Jesuitenpaters, der von den Indios einen Hinweis auf ein untrügliches Heilmittel gegen die Syphilis mitgebracht hat. Leopold erkennt das wirtschaftliche Potenzial dieser Entdeckung und sieht darin die Gelegenheit, als Humanist Weltruhm zu erlangen und seinen größten Wunsch zu finanzieren: die Errichtung einer Stadt im Traum , in der Menschen jeder Herkunft und Religion in Frieden und Eintracht leben können. Aber der ehrgeizige Jurist hat sich verrechnet …
Die auf historischen Tatsachen beruhende Geschichte ist ein Musterbeispiel für die Utopien der beginnenden Aufklärung.

erschienen: 2016

Was machten Mundwäscherinnen, Schmalzversilberer, Tuchscherer oder Lottokollektanten? Viele unserer Wiener Vorfahren
hatten Berufe, die heutzutage nur mehr die wenigsten kennen. Zu finden allerdings sind sie noch immer – in Form von unzähligen Inschriften auf Wiens Grabsteinen. Die passionierten Friedhofsflaneure Andreas Schindl und Bernd Matschedolnig haben die schönsten, kuriosesten und interessantesten Berufsbezeichnungen und Titel aus dem Alten Wien gesammelt. In ihrem stimmungsvoll bebilderten Buch liefern sie nicht nur genau recherchierte kulturhistorische Hintergründe zu den Berufen, sondern auch biografische Details der Verstorbenen und viele amüsante Anekdoten und Skurrilitäten.

erschienen: 2013

Mit einem kritischen, jedoch stets liebevollen Blick, hinter dem man manchmal ein Zwinkern vermutet,darf der Leser über die Weiten und Untiefen dieses Landes schweifen. Das Neue Nachdenkbuch stellt die historischen und aktuellen Erfolge Österreichs, die es oft eigenartigen Wendungen und Wundern verdankt, in einen kulturhistorischen Kontext. Die mentale Geografie spielt bei dieser anderen Geschichte Österreichs ebenso eine Rolle wie die von einem Österreicher erfundene Knautschzone. Auch über die Vorteile der hierorts verbreiteten Schlampigkeit erfährt der Leser einiges. Persönliche Erfahrungen des Autors, der ein geborener und ein gelernter Österreicher ist, bestätigen die Bedeutung der Vereinbarkeit des Unvereinbaren , die im Wege der Verösterreicherung als Chance in einem globalisierten Europa gesehen wird. Das besondere Lesegefühl, das sich bei der Lektüre der Essays einstellt, lässt hinter jedem Satz eine manchmal gut versteckte leise Liebeserklärung an das Land zwischen den Gedankenstrichen erahnen.